Sie suchten nach: Startseite » Fragen und Antworten aus dem 2. Bürgerforum vom 04.05.2023
Zum Entwicklungsprozess des ehemaliges Bahnschwellenwerkgeländes fand am 04.05.2023 das zweite Bürgerforum in der ATSV-Halle statt. Dabei konnten die Bürger und Bürgerinnen auch via Live-Stream die Veranstaltung verfolgen und auch Fragen über eine Onlineplattform stellen, die aus zeitlichen Gründen während des Forums nicht alle beantwortet werden konnten. Die noch offenen Antworten der Fachplaner und der ECE Work & Life können Sie hier nachlesen. Einzelne Meinungen, die keine konkreten Fragen darstellen, werden zur Kenntnis genommen und fließen in den laufenden Prozess ein.
Ein paar Fragen zum Themenblock Verkehr sind noch in Bearbeitung und werden ergänzt. Die Antworten werden in Kürze noch auf der Homepage veröffentlicht.
Antwort: Die Fußgänger werden bei der Verkehrsplanung gleichrangig zu anderen Verkehrsteilnehmern mit bedacht. An den Lichtsignalanlagen werden ausreichend lange Schaltzeiten für die Fußgängerfurten vorgesehen.
Antwort: Ein Großteil der Kosten ist förderfähig. Zur Aufteilung der verbleibenden Kosten wird es Gespräche zwischen Verwaltung der Marktgemeinde und der ECE geben.
Antwort: Der ideale Ort für eine Abbindung ist noch nicht festgelegt worden. Er sollte sich zwischen der Kirche Eglharting und dem östlichen Ortsrand Pöring befinden, etwa auf Höhe der Gemeindegrenze. So wäre der Stammplatz der Pfadfinder weiterhin von Eglharting zugänglich.
Antwort: Die Ampel an der Rathausstraße soll erhalten bleiben, die Ampel an der Bucher Straße/ Anzinger Straße soll entfallen und gegen eine anders geschaltete Bedarfslichtsignalanlage ausgetauscht werden. Die weiteren Ampeln in Eglharting sollen erhalten bleiben. Im Bereich der Ortslage Kirchseeon ist eine zusätzliche Lichtsignalanlage mit Bedarfssteuerung an der Werkstraße vorgesehen. An den Knotenpunkten, die Äste in die nördliche Richtung haben (z.B. Waldbahn, Siedlerstraße, Parkstraße etc.) sind keine Veränderungen geplant.
Antwort: An den Knotenpunkten, die Äste in die nördliche Richtung haben (z.B. Waldbahn, Siedlerstraße, Parkstraße etc.) sind keine Veränderungen geplant. Durch die vorgeschlagene Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h wird ein Einbiegen von Norden auf die B304 erleichtert.
Antwort: Die Situation an der B304 verbessert sich durch die Anordnung eines Kreisverkehrsplatzes an der Münchener Straße und von bedarfsgeregelten Lichtsignalanlagen an der Werkstraße und an der Bucher Straße. Dies gilt bereits für den heutigen Verkehr (Analyse Null-Fall). Mit Entwicklung des Schwellenwerksgeländes werden die Verbesserungen nicht vollständig aufgezehrt, sondern es bleibt eine Verbesserung beim Verkehrsfluss trotz zusätzlichem Verkehr bestehen, die durch das Tempo 30 km/h noch unterstützt wird.
Antwort: Die Ampeln beim McDonalds/Lidl sind begutachtet worden. Sie sind nicht ursächlich für die aktuell festzustellende Staubildung. Eine verkehrsabhängige Schaltung und Optimierung erscheint möglich, aufgrund der Verkehrsstärke der ein- und ausbiegenden Ströme kann man die Ampeln jedoch nicht weglassen.
Antwort: Für die Einfahrt von Radfahrern von der Brücke Wasserburger Straße nach links in den Ort ist eine besondere Radfahrerführung erforderlich, da hier aufgrund der Kuppe mit reduzierter Sicht unsichere Verkehrsverhältnisse entstehen können.
Antwort: Durch die Erhöhung der Durchfahrtswiderstände auf ungeeigneten Straßen und Feldwegen wird dafür gesorgt, dass diese nicht als Abkürzung genutzt werden.
Antwort: Die vorgeschlagenen Verbesserungen an der B304 sind so grundlegend, dass auch nach der Bebauung des Schwellenwerksgeländes eine Verbesserung bei der Verkehrsqualität gegenüber dem heutigen Zustand verbleibt.
Antwort: Die aus Richtung EBE kommenden Linksabbieger in die Bucher Straße sind zahlenmäßig sehr gering. Falls sich nach Errichtung der geplanten verkehrsabhängigen Bedarfslichtsignalanlagen hier zu lange Wartezeiten ergeben, kann in der B304 für diesen Strom ein gesonderter Detektor angeordnet werden, der eine Linksabbiegerphase schaltet.
Antwort: Durch die vorgeschlagene Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h wird ein Einbiegen von Norden in Fahrtrichtung Osten auf die B304 erleichtert.
Antwort: Durch die Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 km/h sinkt die Lärmimmission spürbar. Die Bandbreite der gefahrenen Geschwindigkeiten und somit auch die Anzahl und Dichte von Beschleunigungsvorgängen nehmen ab. Insgesamt wirkt sich der Kreisverkehr und eine Tempo-30-Regelung positiv auf den Verkehrsfluss und die Geräuschimmissionen aus.
Antwort: Die Verkehrsbelastung mit Bebauung des Schwellenwerksgeländes hängt von der geplanten Nutzung der dortigen Flächen ab. Sie ist unabhängig von der Realisierung der für die B304 vorgeschlagenen Maßnahmen.
Antwort: Es wird vorgeschlagen, zur Einrichtung von 30 km/h eine etwa einjährige Versuchsphase durchzuführen und während dieser Zeit das Verkehrsgeschehen genau zu beobachten. Messungen der Geschwindigkeit, der Verkehrsstärke sowie Befragungen der Verkehrsteilnehmer können Aufschluss darüber geben, ob eine zeitliche Begrenzung der Tempo-30-Regelung sinnvoll ist und welche Zeiten dafür in Frage kommen.
Antwort: Eine Optimierung der Ampelschaltung in Baldham ist bisher im Rahmen dieser Untersuchungen nicht geprüft worden.
Antwort: Die LSA-Anlagen Siriusstraße und am Lidl in Eglharting sind bereits Gegenstand der Betrachtung. Sie sind jedoch nicht ursächlich für den Stau in Richtung Osten. Dieser entsteht im Wesentlichen am Knotenpunkt mit der Anzinger Straße/ Bucher Straße.
Antwort: An der Wasserburger Straße werden aus gutachterlicher Sicht Anlagen für den Radverkehr vorgeschlagen, da die Straße bereits heute und auch bei steigender Verkehrsbelastung zukünftig kein gutes Angebot für Radfahrer vorhält.
Antwort: Die vorgeschlagenen Maßnahmen dienen auch dazu, aus der Ortschaft Kirchseeon besser auf die Bundesstraße einbiegen zu können. Insbesondere an den Knotenpunkten Münchener Straße, Rathausstraße und Werkstraße.
Antwort: Eine Straßenunterführung am Bahnhof ist aufgrund der dafür erforderlichen lichten Höhe (4,50 m) nicht vorstellbar, da eine steile Rampe zur Wasserburger Straße (Bahnhofsplatz) entstehen würde.
Antwort: Für die Umsetzung der Personenunterführung bedarf es Vorlaufzeit um Sperrpausen einzurichten und Bauphasen mit der Bahn abzustimmen. Da der Streckenabschnitt 2027 ohnehin saniert werden soll, bietet sich dieser Zeitraum auch für die Realisierung der Unterführung an. Eine Abstimmung mit der DB findet statt.
Antwort: Vorhabenträger muss bei einem solchen Ausbau die Gemeinde sein. Nichtsdestotrotz wird die ECE als Interessensvertreter für eine Unterführung an der Finanzierung maßgeblich beteiligt.
Antwort: Ja, das Brückenbauwerk befindet sich weiter in der Planung.
Antwort: In dieser Größenordnung ist keine Entwicklung bekannt. Dennoch zeigen andere autoarme Wohnquartiere Erfolge und eine große Veränderung im Mobilitätsverhalten der dort wohnenden Bevölkerung.
Antwort: Kirchseeon Dorf erhält im Mobilitätskonzept ebenfalls zwei Paketstationen. Einerseits auf dem REWE-Parkplatz an der Münchner Str. und eine an der Zugspitzstraße.
Antwort: Sharing ist in Kirchseeon Dorf im Mobilitätskonzept geplant. So sind Bike- und Carsharing-Stationen am Bahnhof, Marktplatz, Rathaus und in Wohngebieten in Eglharting und Kirchseeon geplant. Die genaueren Standorte können Sie der Präsentation entnehmen.
Antwort: Es wurde für die Nordseite der B304 die Erreichbarkeiten an die Bushaltestellen geprüft. Die Buslinie soll für jeden in 5 Minuten (max. 500 m.) erreichbar sein. Das ist mit der derzeitigen Linienführung und Bushaltestellen gewährleistet.
Antwort: Gerne nehmen wir den Vorschlag in das Konzept mit auf. Eine solche Verlängerung bedarf Abstimmungen mit der MVV.
Antwort: Möglichkeit von Fahrradstraßen auch nördlich der B304 derzeit in Prüfung. Vorschlag der Asphaltierung von Anzinger Str. Richtung Eglharting Bahnhof in Mobilitätskonzept enthalten.
Antwort: Der Stellplatzschlüssel bezieht sich auf PKW-Stellplatz/Wohneinheit. Da der Stellplatzschlüssel noch nicht festgelegt wurde, kann keine finale Aussage über die Anzahl der Autos getroffen werden.
Antwort: Ein Plan zur Asphaltierung Richtung Grafing-Bahnhof ist im Zuge des „Schneller Radweg München-Ebersberg“ bereits vorhanden und deren Machbarkeit wird geprüft. Wir unterstützen dieses Vorhaben.
Antwort: Fahrradschutzstreifen sind auf Grund der Fahrbreite in der Wasserburgerstrasse nur in eine Richtung möglich. Die Maßnahme „Fahrradschutzstreifen“ wurde aus dem Fahrradwegkonzept der Gemeinde Kirchseeon übernommen. Deren Umsetzung ist derzeit in Prüfung. Ein Parkraumkonzept ist derzeit in Bearbeitung.
Antwort: Die Maßnahme „Fahrradschutzstreifen“ wurde aus dem Fahrradwegkonzept der Gemeinde Kirchseeon übernommen. Deren Umsetzung ist derzeit in Prüfung. Ein Parkraumkonzept ist derzeit in Bearbeitung.
Antwort: Zur Kontrolle der Grundwassersanierung ist das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim zuständig.
Antwort: Über mögliche Fahrplanänderungen kann zu gegebenem Zeitpunkt keine Aussage getroffen werden.
Antwort: Nein, zwischen dem Plangebiet der ECE und der bestehenden Bahntrasse gehört ein ca. 30 Meter breiter Grundstücksstreifen weiterhin der Deutschen Bahn. Diese Fläche soll nach heutigem Kenntnisstand nicht für weitere Gleisanlagen dienen, was aufgrund der Grundwassersanierungsanlage auch an dieser Stelle gar nicht möglich ist. Nach aktuellem Stand ist nur ein Überwerfungsbauwerk des Brenner-Nordzulaufes geplant, das erst im Kirchseeoner Moos beginnt.
Antwort: Die Sanierung von deutschlandweiten Hochleistungskorridoren wird im Jahr 2024 beginnen. Der Streckenabschnitt in Kirchseeon wird vermutlich im Jahr 2027 betroffen sein.
Antwort: Eine bodengebundene und durch Rankhilfen unterstützte Fassadenbegrünung wird regelmäßig Teil der Fassadengestaltung sein.
Antwort: Solaranlagen werden auf extensiv begrünten Dachflächen vorgesehen, wenn Dachneigung und Ausrichtung eine Solarnutzung zulassen und die Flächen nicht anderweitig genutzt werden (z.B. Terrassen / intensive Begrünung, etc.). Es wird ein nachhaltiges Energiekonzept mit verschiedenen Energiequellen erarbeitet.
Antwort: Mit der Bebauung der Fläche ergibt sich nach Auffassung der Mehrheit im Marktgemeinderat die Möglichkeit der Sanierung des Geländes sowie der Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum und Gewerbeflächen. Grünflächen, eine Wasserlandschaft, gastronomische Angebote, aber auch Flächen für Vereine und Jugendliche sowie für Kultur, Sport und Gesundheit sollen die Attraktivität Kirchseeons insgesamt erhöhen.
Antwort: Das Wasserwerk Kirchseeon ist zuständig für die Trinkwasserversorgung im Plangebiet. Gespräche mit dem Wasserwerk finden bereits statt und haben ergeben, dass Neuentwicklungen bis zu einem gewissen Umfang über bestehende Reserven versorgt werden können. Darüber hinaus hat die Marktgemeinde eine Machbarkeitsstudie beauftragt, die das Thema untersucht.
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